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Fällanden - hier lerne ich gerne

In Fällanden Medien und Informatik im Kindergarten

Computer sind heute überall: Im Smartphone und im Auto ebenso wie in der Waschmaschine. Kinder kommen schon früh mit neuen Medien und Informatik in Berührung und haben viele Fragen: Weiss der Computer alles? Wie passt s’Grosi ins Tablet? Informatik im Kindergarten – ist das wirklich nötig?

Auch die Schulgemeinde Fällanden will sich jetzt dieser Herausforderung stellen. Dank der grosszügigen Spende einer Firma von über 18 gebrauchten iPads für das Schulhaus Lätten, starten wir im März 2019 im Kindergarten Wigarten1 und im Kindergarten Lätten mit einem Pilotprojekt «Medien und Informatik». Auch andere Kindergarten-Lehrpersonen haben bereits ihr Interesse für dieses Projekt gemeldet. Einige Lehrpersonen haben schon an der Pädagogischen Hochschule Zürich diesbezüglich eine Weiterbildung besucht, andere werden diese noch in absehbarer Zeit absolvieren.

Informatik im Kindergarten – ist das wirklich nötig?

Ja und es lässt sich auch spielerisch kindgerecht gut verpacken. Die Kleinen sollen lernen, wie die moderne Welt funktioniert. Es geht darum, die Technik in Geräten zu verstehen. Bildungsforscher sehen hier einen grossen Nachholbedarf.

Zum Beispiel: Die Waschmaschine ist für die Kinder ein Gerät voller Geheimnisse. Also werden im Kindergaren Plastikreifen auf den Boden gelegt. Sie symbolisieren die verschiedenen Schritte beim Wäschewaschen und sollen zugleich spielerisch zeigen, wie Altagsgeräte funktionieren. Die Kleinen spielen das nun durch. Ein Kind mimt die Waschmaschine und gibt Kommandos an das andere Kind, das in die einzelnen Ringe springt. Jeder der Ringe steht für einen Schritt beim Waschen: Zuerst Wäsche hineinlegen, dann Waschpulver einfüllen, Programm auswählen und den Startknopf drücken.

Ausserdem sollen die Kinder erfahren, dass die Spiele oder Filme auf dem Tablet nicht reell sind, sondern von Menschen „konstruiert“ werden. Im Kern geht es also darum, dass die Kindergarten-Kinder lernen, wie die digitalisierte Welt tickt und sie nicht einfach nur gedankenlos konsumieren. Kinder müssen den kreativen, kritischen und sicheren Umgang mit digitalen Geräten aktiv lernen und in Gesprächen reflektieren. Ein gesunder Umgang mit Medien und Informatik ist wichtig.

Die zunehmende Bedeutung von digitalen Medien und Informatik in unserer Gesellschaft ist erkannt, wie der Lehrplan 21 zeigt.  Deklariertes Ziel vom Lehrplan 21 ist es, die Kinder auf die „digitale Zukunft“ vorzubereiten und ihnen künftig ein vertieftes Wissen und breite Kompetenzen rund um (digitale) Medien und Informatik vermitteln. Die Thematisierung der Erfahrungen von Kindern mit Medien soll bereits schon im Kindergarten beginnen, wie diese zwei Lernziele aus dem Lehrplan 21 zeigen:

„Die Schülerinnen und Schüler verstehen einfache Beiträge in verschiedenen Mediensprachen und können darüber sprechen. Sie können Werbung erkennen und über die Zielsetzung der Werbebotschaften sprechen.“

„Die Schülerinnen und Schüler können Geräte ein- und ausschalten und einfache Funktionen nutzen.“

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft hat die frühe Kindheit schon längst erfasst und je einfacher und intuitiver die Bedienung von Tablets und Smartphones wird, umso mehr werden Kinder schon in frühen Jahren die digitale Welt erobern. Neben Lesen, Rechnen und Schreiben gilt der Umgang mit digitalen Medien inzwischen als vierte Kulturtechnik. Bildungsexperte haben erkannt «Kinder erleben Digitales als etwas ganz Normales».

Mit der digitalen Welt kommen die Kinder vor allem zu Hause in Berührung, besonders mit den Smartphones der Eltern. «Sie erzählen, dass sie damit spielen. Das Wort Telefon ist für sie schon gar kein bekannter Begriff mehr. Sie kennen nur Handy», sagen die Kindergärtnerinnen.

Deshalb müssen sie einen guten Umgang damit lernen und dies bereits im Kindergarten, in einem pädagogisch begleiteten, kindgerechten, risikofreien und zeitlich dosierten Rahmen. Wichtig ist zu sehen, dass im Kindergarten keineswegs der Medienkonsum, den die Kinder zu Hause „pflegen“, einfach fortgeführt und ausgeweitet wird. Im Zentrum stehen weiterhin die Kinder mit ihren Bedürfnissen und Interessen. Es geht vielmehr darum, dass die Kinder - neben der Auseinandersetzung mit ihrer Mediennutzung - die digitalen Medien als vielseitig verwendbare Hilfsmittel kennen- und nutzen lernen, die sie beim Informieren, Kommunizieren, beim (spielerischen) Lernen und vor allem beim kreativen Gestalten unterstützen können. Gerade Tablets mit ihrer mobilen Multifunktionalität und der einfachen Handhabung schaffen neue pädagogische Gestaltungsmöglichkeiten, neue interaktive Spiel- und Lernformen und erleichtern es, mit Kindern eigene Medienprodukte herzustellen und Lernprozesse zu dokumentieren.

Wir schätzen es sehr, dass unsere Lehrpersonen sich dieser neuen Herausforderung  mit vollem Engagement stellen. Wir sind überzeugt, dass dies ein wichtiger Schritt für die berufliche Zukunft unserer Kinder ist.

Gespannt warten wir auf die ersten Rückmeldungen und Ergebnisse.


Kleine Wetterfee
Schulkreis Die Kindergartenstufe, Die Primarstufe, Kindergarten Breiteli, Kindergarten Lätten, Kindergarten Wigarten, Primarschule Lätten

Datum der Neuigkeit 22. Jan. 2019

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